1951
Club-Geschichte was sonst noch war
Gründung des Clubs unter dem Namen "Motorsportclub Leimen e.V. im ADAC" (MSC Leimen).

Die meisten der 30 Gründungsmitglieder gehörten der "Solidarität", dem heutigen Radsportverein an.

Hans Wagner, Heinrich Steinmann, Alfred Frank und Walter Hoffmann bildeten den Vorstand.
Am 28. September wurde im Karlsruher Schauspielhaus offiziell die Gründung des Obersten Gerichtes der Bundesrepublik gefeiert - des "Bundesverfassungsgerichts". Die Urteile und Entscheidungen des BVG sind bindend für alle politischen, staatlichen und juristischen Instanzen der Bundesrepublik Deutschland.
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1953
Club-Geschichte was sonst noch war
Teilnahme an mehreren Motorrad Orientierungsfahrten und Sternfahrten.

Winterfahrt nach Garmisch und Weiterreise bis nach Rom.
Am 19. März wurde auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt ein merkwürdiges Gefährt vorgestellt: der Messerschmitt-Kabinenroller. Ein Zwitter zwischen PKW und Motorroller, in dem zwei Personen hintereinander sitzen konnten. Das sparsame Fahrzeug war für einige Jahre sehr beliebt in Deutschland und noch heute gibt es Liebhaber-Clubs, die die Erinnerung an den Kabinenroller pflegen.
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1956
Club-Geschichte was sonst noch war
Organisationsleitung der Rallye "Heidelberg - Leimen" mit mehr als 500 Motorradfahrern aus 6 Ländern.

Schiffahrt nach Neckarsteinach, Omnibisfahrt in den Schwarzwald und Festakt mit Schloßbeleuchtung in Heidelberg.
Am 25. September wurde zwischen Europa und Nordamerika das erste transatlantische Fernsprechkabel in Betrieb genommen. Dieses See-Telefonkabel zwischen Schottland und Kanada konnte 36 Gespräche gleichzeitig übertragen.
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1960
Club-Geschichte was sonst noch war
Ballonverfolgungsfahrten und Familienausflüge nach Luzern, Paris, Wien, Sraßburg und auch zur Weltausstellung nach Brüssel. Am 29. Juli 1960 gab die NASA das zivile Raumfahrtprogramm "Apollo" bekannt. Das "Apollo-Programm" sollte bemannte Flüge zum Mond, die Errichtung von Raumstationen und die Entsendung unbemannter Sonden zu Mars und Venus umfassen.
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1966
Club-Geschichte was sonst noch war
Seifenkistenrennen auf dem Boxberg.

Geschicklichkeitsturniere und touristische Ausflüge.
Am 28. August 1966 gewann der Radrennfahrer Rudi Altig auf dem Nürburgring die Straßenweltmeisterschaft der Profis. Mit dem Erhalt des Regenbogentrikots schlug er seine schärfsten Konkurrenten, die Franzosen Raymond Poulidor und den Tour de France Gewinner Jacques Anquetil.
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1970
Club-Geschichte was sonst noch war
Teilnahme an Rallyes umliegender Vereine, Ausrichter von Orientierungsfahrten. Am 7. Dezember besuchte der damalige Bundeskanzler Willy Brandt Warschau. An der Gedenkstätte für das Warschauer Ghetto kniete er zu einer Gedenkminute nieder. Das Bild von diesem Kniefall ging durch die Welt und wurde allgemein als besonders überzeugende Geste deutschen Aussöhnungswillens verstanden.
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1973
Club-Geschichte was sonst noch war
Die Clubmeisterschaft wurde durch die Austragung von Slalom, Orientierrungs- und Touristikfahrten wieder zu neuem Leben erweckt. Am 25. November - einem Sonntag - wurde in der Bundesrepublik ein Auto-Fahrverbot verhängt, um Öl einzusparen. Die Maßnahme kam als Antwort auf den Versuch der OPEC, durch einen Ölbykott Druck auf Israel auszuüben, damit dieses die seit 1967 besetzten Gebiete aufgab.
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1976
Club-Geschichte was sonst noch war
25-jähriges Vereinsjubiläum in der Leimener Festhalle mit Vertretern das Vorstandes vom Gau Nodbaden, dem Bürgermeister ind Vorständen der befreundeten ADAC Ortsvereine. Am 1. August erleidete der österreichische Formel Eins Weltmeister Niki Lauda bei einem Unfall auf dem Nürburgring schwerste Brandverletzungen. Nach knapp anderthalb Monaten fuhr Lauda wieder, und er wurde 1984 auch wieder Weltmeister.
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1979
Club-Geschichte was sonst noch war
Umbenennung des Vereins in "Automobilclub Leimen e.V. im ADAC" im Rahmen einer Satzungsänderung. Am 4.3.1979 erreicht "Voyager 1" den Jupiter.
Bei ihrer dichtesten Annäherung an den Planeten Jupiter funkte die Sonde Voyager 1 faszinierend genaue Aufnahmen an die Erde zurück. Sie bewiesen, dass die Atmosphäre des Planeten von dünnen Staubringen umgeben ist.
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1979
Club-Geschichte was sonst noch war
Erweiterung des bereits üblichen Jahresprogramms um Automobilslalom, Gedichtfahrten, Grillausflüge, Geschicklichkeitsslalom und Fahrradturniere. Am 8. Dezember wurde der vielleicht berühmteste "Beatle" - John Lennon - im Eingang seines Wohnhauses in New York von einem geistesgestörten Mann angeschossen. Lennon erlag später den Verletzungen. Er hatte nach der Auflösung der "Beatles" eine beeindruckende eigene Karriere gemacht. Sein Tod löste weltweit Bestürzung und Trauer aus.
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1986
Club-Geschichte was sonst noch war
Am 15. April 1986 verstarb unser langjähriger 1. Vorsitzender Hans Wagner. Seit dem füllt Harmut Hoog diese Vorstandsaufgabe aus. Am 26. April kam es im Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine zum bisher schwersten Unfall in der zivilen Nutzung der Atomenergie. Bei einem Brand wurde 40 Mal so viel Radioaktivität freigesetzt wie bei der Atombombe von Hiroshima. Bisher sind Tausende von Menschen an den Folgen dieses Unfalls gestorben.

Am 1. November kam es zur größten Umweltkatastrophe am Rhein, die dieser Fluss je erlebt hat: Bei einem Großbrand auf dem Gelände des Basler Chemiekonzerns Sandoz wurden giftige Chemikalien mit dem Löschwasser in den Rhein gespült - mit der Folge, dass der gesamte Oberrhein vergiftet und sämtliches Leben in ihm zerstört wurde.
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1989
Club-Geschichte was sonst noch war
Das seit Jahren angebotene Geschicklichkeitsturnier wird nach Absprache mit dem Gausportleiter als Gauveranstaltung gewertet. Zu Beginn mit einem Lauf im Frühjahr und einem Lauf im Herbst und in den Folgejahren mit zwei Läufen am gleichen Tag im März. Am 9. November wurde spätabends durch einen Beschluss der DDR-Führung die Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik sowie zwischen Ost- und Westberlin geöffnet. Ungläubig zuerst, dann mit großer Begeisterung strömten Hunderttausende durch die plötzlich geöffneten Übergänge. Am 10. November dauerte die Euphorie der Maueröffnung an. Es kam zu ersten Ansätzen dazu, dass aus der Maueröffnung ein Mauerfall werden würde: In einem Aufwall von Begeisterung begannen Berliner Bürger, die Berliner Mauer zu demontieren.
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1992
Club-Geschichte was sonst noch war
Verstärktes Engegement für touristische Veranstaltungen. Die 2-Tagesfahrten sind bekannter Bestandteil des Clubangebots und werden um 1-Tagesfahrten und das Novemberessen erweitert. Am 15. Juli 1992 beschloss die Bundesregierung die Privatisierung der Bahn. Die Bundesbahn wurde in eine Aktiengesellschaft, die Deutsche Bahn AG, umgewandelt. Der Bund fungiert als alleiniger Aktionär.
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1998
Club-Geschichte was sonst noch war
Ausweitung der 2-Tagesfahrt auf eine 3-Tagesfahrt nach Dresden. Am 2. Mai 1998 wurde in einer dramatischen Nachtsitzung in Brüssel beschlossen, dass die Europäische Union eine gemeinsame Währung einführen will - den Euro. Dieser Beschluss dürfte einer der weit reichendsten und gleichzeitig umstrittensten Schritte auf dem Weg in die europäische Einheit gewesen sein.
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2001
Club-Geschichte was sonst noch war
50-jähriges Vereinsjubiläum im Bürgerhaus Leimen mit Ehrungen und Festprogramm. Eine neue Fernsprechverbindung wurde zwischen Nordamerika und Europa eingeweiht. Das auf dem Boden des Atlantiks verlegte Telefonkabel mit der Bezeichnung TAT-14 ist rund 15.000 Kilometer lang. Das erste transatlantische See-Telefonkabel war im September 1956 in Betrieb genommen worden.
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